Stinksauer - Vom produktiven Umgang mit Aggressionen

Mittwoch, 13. November 2019, 09:00 - 15:30 Uhr

»Jedes aggressive und selbstdestruktive Verhalten eines Kindes sollte als Einladung verstanden werden.«

                                                                                                                                                 (Jesper Juul)

 

Aggressives Verhalten ist meist unerwünscht, besonders bei Kindern. Deshalb wird von ihnen sehr früh erwartet, dass sie mit ihren Aggressionen auf intellektuelle Weise und sozial korrekt umgehen. Aber das funktioniert nicht!

Denn es "braucht eine ganze Kindheit lang, um zu lernen, aggressive Gefühle zu integrieren sowie konstruktiv und kreativ zu nutzen." (Jesper Juul)

 

Wenn Kinder zu lange und zu oft mit Wut, Frust, Abneigung und Irritation reagieren, sind sie in Not. Dann brauchen sie Erwachsene, die die Alarmzeichen erkennen und angemessen reagieren. Das geht umso besser, je tiefer und umfangreicher die Einsicht in Erfahrungen mit den eigenen Aggressionen ist. Und nicht zuletzt: Um mit ganzer Kraft im Leben zu sein und um Ziele zu erreichen, brauchen wir den Zugang zu unseren Aggressionen, ebenso wie zu Angst, Trauer, Sexualität und Liebe.

 

Schwerpunkte des Seminars:

- Was ist Aggression und wozu brauchen wir sie?

- Was unterscheidet konstruktive und destruktive Aggressionen?

- Woher kommt Aggression und was ist der Unterschied zu Gewalt?

 

Ziele:

- Einsicht / Reflexion in Erfahrungen mit den eigenen Aggressionen

- Wege beschreiben und üben, um angemessen auf Aggressionen von Kindern zu reagieren und um mit den eigenen Aggressionen umzugehen

 

Das Seminar hat die Form eines Workshops, in dem zwischen Vortrag, Arbeit in Kleingruppen sowie Dialog und Übungen zur Fokussierung der Aufmerksamkeit gewechselt wird.

 

Seminarleiterin: Doreen Hohm, Familienberatung & Weiterbildung | doreenhohm@t-online.de, Tel: 0170 7709110